burnout

 

Bis zum psychophysischen Erschöpfungszustand burnout geht man in der Regel einen langen Weg. Das macht es mitunter auch so schwierig, seinen eigenen Zustand «korrekt» einzuschätzen. Interessanterweise bemerken es Ehepartner, Familie und Freunde bereits viel früher. Die Betroffenen allerdings leben über einen längeren Zeitraum in einer Blase von Verdrängung und Verleugnung. Man will es schlicht und einfach nicht wahrhaben und wir alle haben ja gelernt, zu beissen und durchzuhalten. Das hat zur Folge, dass Betroffene über einen langen Zeitraum klassische Symptome wie Schlafstörungen, Gereiztheit, sozialen Rückzug, Stopp mit geliebten Hobbies etc. in Kauf nehmen und während einer gewissen Zeit noch mehr arbeiten und leisten.  

Und dann plötzlich kommt der Knall! Nichts geht mehr und meistens gesellt sich eine Depression dazu. 

Die gute Nachricht: Wer es schafft, ehrlich mit sich selbst zu sein, kann mit «relativ» geringem Aufwand eine Kurskorrektur herbeiführen und gewinnt dadurch an Lebensqualität und ist wie geimpft dagegen. Die Impfung hält allerdings nur, wenn man sie immer wieder erneuert! 

Die schlechte Nachricht: Wer es zu lange verleugnet, dem steht ein langer und schwerer Weg bevor, welcher im schlimmsten Fall dazu führt, dass die/der Betroffene seinen ursprünglichen Gesundheitszustand nicht mehr erreicht und mit den Konsequenzen des jahrelangen «sich Auspressens» lernen muss, zu leben. 

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