Burnout – Ein atem(be)raubender Zickzackkurs
Bei einem Burnout hat man in der Regel bereits einen längeren Zickzackkurs hinter sich. Sehr oft erstreckt sich dieser über mehrere Jahre hinweg, was es nicht gerade einfacher macht, seinen gesundheitlichen Zustand zu jeder Zeit korrekt einzuschätzen. Es ist ja bis jetzt immer gegangen. Ausserdem seien wir ehrlich, wer von uns kann sich diesen Ohnmachtszustand «Burnout» schon wirklich vorstellen?! Es ist immer das gleiche, man weiss um die gesundheitsschädigenden Faktoren Bescheid. Wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen und zu guter Letzt: «Mir kann das sicher nicht passieren!»
Wir sind eben alle Menschen!
Es gibt unterschiedliche Persönlichkeitstypen. Nehmen wir z.B. den «Zickzack-Persönlichkeitstyp!» Sie/Er mag Tempo und Dynamik, herausfordernde Aufgaben und viel Abwechslung, braucht den Zeitdruck, damit sie/er produktiv und kreativ ist, sie/er ist an sehr vielem interessiert, ausserdem ein*e Dienstleister*in mit hohen Ansprüchen an sich selbst und die Arbeit, welche sie/er mit Herzblut erledigt und vieles mehr.
Den ganzen Tag Routinearbeiten erledigen zu müssen, wäre für sie/ihn: «Mein Gott, ist mir langweilig!!!»
Für all diejenigen unter euch, die ähnlich ticken kann es deshalb nicht schaden, sich ab und zu einige Gedanken bezüglich des eigenen Toleranzfensters zu machen. Ab und zu und immer wieder! Die Grenzen des Toleranzfensters sind nämlich nicht statisch und mir scheint, dass dieser Persönlichkeitstyp Meister*in darin ist, diese Grenzen zu biegen und zu brechen, was das Zeug hält. Zickzackkurs macht eben Spass.
Regelmässige Time-outs für die persönliche Standortbestimmung:
Mehr von guten Dingen – Verabschiedung von Müll